AUFNAHMEVERFAHREN

Die Aufnahme erfolgt in enger Kooperation mit den einweisenden Stellen. In einem gemeinsam zu vereinbarenden Erstgespräch erhält der Mieter die Möglichkeit, die Einrichtung kennenzulernen, um so in der Lage zu sein, eine ihm angemessene Entscheidung zu treffen. Bei einer positiven Entscheidung stellt die einweisende Stelle den Antrag auf Kostenübernahme beim Kostenträger, dem zuständigen Sozialhilfeträger des entsprechenden Landkreises.

FOLGENDE UNTERLAGEN SIND DORT EINZUREICHEN

  • Antrag auf Eingliederungshilfe
  • Amts- oder Fachärztliches Gutachten
  • Sozialbericht
  • Eigener Antrag
  • Einkommens- und Vermögensunterlagen

Wir erhalten diese Unterlagen in Kopie. Darüber hinaus lassen wir uns beim Erstgespräch eine Einwilligungserklärung unterschreiben, mit welcher wir berechtigt sind weitere Unterlagen zur Entscheidungsfindung von Ärzten und anderen betreuenden Stellen anzufordern. Unsere Entscheidung teilen wir dem zuständigen Sozialamt, dem Antragsteller und dem Betreuer mit. Nach Eingang der Kostenzusage durch das Sozialamt wird der Aufnahmetermin mitgeteilt.

Durch die Gesetzesreform ab Januar 2020 ermöglicht das Bundesteilhabegesetz (BTHG) unter anderem jedem Menschen in der Eingliederungshilfe neue Möglichkeiten.
Dies umfasst auch eine Veränderung in der Antragsstellung und Bedarfsermittlung.
Sie können sich in den Einrichtungen der Kontext-Ilmenau gGmbH, bei dem gerichtlich bestellten Betreuern und/oder in der jeweiligen Behörde informieren. Ab Januar 2020 erfolgt eine Trennung der Leistungsbezüge und umfasst zum einen die existenzsichernden Leistungen im Rahmen der Grundsicherung und zum anderen die Fachleistungen. Die Antragsstellung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem gerichtlich bestellten Betreuer.